About this very band

(c) Cornelius von Tiedemann

Some Tripping The Light Fantastic

Tripping The Light Fantastic hit you in the face like a wrinkled silk neck scarf on a windy day – hysterically high charged indiepop and shameless floor-filling disco-finger choruses. Explosive melodies, addictive organ lines and dirty guitars chasing lyrics that fly in one ear, but not out of the other. A little garage but also a whiff of Broadway. Right in the middle of West Side Story the Sharks spit at the Jets: “Look at us, we formed a band!” And whoever asks, if it works live on stage, really has missed the plot. In contrast to the usual regularities of pop, it all looks hectic and heart-racing up on stage.

All roles in TTLF are covered at least twice over, if not even sevenfold. Vocals, guitar, organ, drums, catchiness and wildness. TTLF are so rebellious that they would have formerly been labelled as ‘hooligans’. However, unlike many others down the line, that hasn’t lost any of it’s appeal for this septuplet. If they were authentic, their ‘sworn clique’ would not be hard to believe. But thankfully they aren’t – they’re pop! Or, as their producer once penned in a message in a bottle from Staten Island: “The most depressed, hyper-intellectual fun band in the world!” TTLF consists of seven members: Adrian comes from Britain, the others are Hamburg suburbanites, who go out to their social patchwork families on Sundays and eat cake.

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Tripping The Light Fantastic fliegen einem wie ein lässiger Schal aus Knitterseide als hysterisch überdrehter Indiepop und schamlos populistisches Floorfilling mit ausgestrecktem Refrain-Zeigefinger um die Ohren. Umwerfende Melodien, aufdringliche Orgeln und dreckige Gitarren, dazu Texte, die wahnsinnig schnell reingehen, dafür aber nie wieder raus. Ein bisschen Garage, aber auch ein Hauch von Broadway. Ganz als ob mitten in der West Side Story die „Sharks“ zu den „Jets“ rüberrotzten: „Look at us, we formed a band!“. Und wer da noch fragt, ob das live funktioniert, der hat aber mal irgendwie so was von überhaupt nicht verstanden. Im Gegensatz zu den gängigen Gesetzmäßigkeiten des Pop sieht das auf der Bühne richtig ungestüm aus. Als müssten erstmal die Zahnhälse von hungrigen Bibern freigelegt werden, damit das auch ordentlich was bringt, wenn der Zuckerrand vom Mojito an der Wurzel schabt.

Bei TTLF sind alle Positionen mindestens doppelt besetzt, wenn nicht gar siebenfach: Gesang, Gitarre, Orgel, Schlagzeug, Catchiness und Wildheit. Diese TTLF sind so aufrührerisch, dass man sie früher als „Halbstarke“ verunglimpft hätte. Und das hat ja, im Gegensatz zu manch anderem, nun mal überhaupt kein bisschen an Attraktivität eingebüßt. Wären sie jetzt auch noch authentisch, wäre ihr „Verschworene Clique“-Ding gar nicht zu ertragen. Sind sie aber dankenswerterweise nich’ – sind ja Pop! Oder, wie ihr Produzent in einer wutentbrannten Flaschenpostsendung aus Staten Island einmal schrieb: “Die deprimierteste, verkopfteste Spaßband der Welt!” TTLF 2010 sind sieben: Adrian kam einst aus Britannien, der Rest sind Hamburger Vorstädter, die Sonntags rausfahren, zu ihren sozialdemokratischen Patchworkfamilien, und Kuchen essen.

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Press / Pressestimmen:

>>> Pop-Gequirle und die ganz große Geste, “Pavement”-Irrwitz, Sixties-Grandezza und Texte, die manchmal klingen wie aus dem Anfänger-Englischlehrbuch: “Tripping The Light Fantastic” machen so ziemlich alles richtig – und sollen damit sogar abgefrühstückten Ex-Musikkritikern den Zynismus ausgetrieben haben.
Die Tageszeitung

>>> Diese Band orientiert sich sowieso mehr an schottischer Pop-Lässigkeit als an der musikalischen Erblast, die ihnen ihre Heimatstadt Hamburg anheften möchte. Wenn die sieben Querköpfe von TTLF je die “Hamburger Schule” besucht haben, dann müssen Orange Juice, Arcade Fire und Of Montreal auf dem Lehrplan gestanden haben. Denn die ebenfalls “Tripping the Light Fantastic” benannte EP (All Rock’n’Roll Speeds Up) klingt so energetisch und unbeschwert, wie es für deutsche Bands eigentlich verboten ist.
Spex

>>> Zuckersüßer Pop mit absolutem Hitpotenzial, der aber keineswegs glatt gebügelt klingt, sondern durch Abwechslungsreichtum und verschiedene Sänger glänzt. (…) Von TTLF werden wir noch viel hören, ganz sicher.
Ox Fanzine

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Kontakt:

info (at) ttlf.eu

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